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Vorsorge & Risiko

„Wie hoch ist mein Risiko — und was kann ich beeinflussen?"

Wir betrachten Familiengeschichte, Blutdruck, Cholesterin, Stoffwechsel, Gefäßstatus und Belastbarkeit im Zusammenhang. Sie erfahren, welche Risiken tatsächlich relevant sind und welche Schritte den größten Nutzen versprechen.

Arzt bespricht den Befund gemeinsam mit einem Patienten

Unsere Fachärzte halten die Zusatzqualifikationen Spezielle kardiovaskuläre Prävention (DGK) und Präventivmediziner (DGPR). Dr. Klügl war lange Jahre Teil der medizinischen Arbeitsgruppe Prävention des Internationalen Olympischen Komitees.

DGPRKardiovaskulärer Präventivmediziner

ZugangPrivatversichert, beihilfeberechtigt oder selbstzahlend — ohne Überweisung.
DauerJe nach Fragestellung 60–90 Minuten, Ergebnisse am selben Tag.
KostenTypischer Kostenrahmen 350–890 € je nach Umfang — Abrechnung nach GOÄ, transparent vor dem Termin.
ErstattungAlle unsere Leistungen sind in der Regel 100% erstattungsfähig — maßgeblich bleiben Tarif und Beihilfesatz.
StandorteRegensburg · Straubing.

Für wen die Vorsorge da ist.

Keine Longevity-Show. Medizinische Prävention: Wir messen, was Ihre Entscheidung verändert.

Auffällige Werte beim Check-up

Cholesterin, Blutdruck oder Blutzucker erhöht — was heißt das für Ihr Gefäßrisiko?

Lipidstatus inkl. ApoB, Gefäßultraschall

Herzerkrankungen in der Familie

Infarkt oder Schlaganfall bei nahen Verwandten, oft in jungen Jahren: Ihr Risiko lässt sich messen, nicht nur vermuten.

Lp (a), Lipidstatus, Gefäßultraschall

Standortbestimmung

Sie wollen es genau wissen — ab 40, vor einem neuen Lebensabschnitt oder beim Wiedereinstieg in den Sport.

Gesamtprofil aus Herz, Gefäßen und Fitness

Frühe Veränderungen sehen. Relevante Risiken gewichten.

Der medizinische Kern ist bei allen gleich. Ergänzende Untersuchungen setzen wir nur ein, wenn sie eine konkrete medizinische oder lebensstilbezogene Frage beantworten.

Ebene 1 · Der medizinische Kern

Herzfunktion
Erweiterter Herzultraschall: Struktur, systolische und diastolische Funktion, Klappen, Wanddicke, Aorta.
Gefäßstatus
Carotis-Doppler mit Intima-Media-Dicke und Plaquestatus; ABI und Pulswellengeschwindigkeit bei Indikation.
Blutdruck
Praxismessung, Belastungsblutdruck, bei Bedarf Langzeitmessung über 24 Stunden.
Lipid- & Glukosestoffwechsel
Gezieltes Labor inkl. LDL, ApoB und Lp (a) — die Treiber des Gefäßrisikos.
Belastbarkeit
Belastungs-EKG und Spiroergometrie mit VO₂max: Wie effizient arbeiten Herz, Lunge und Kreislauf zusammen?
Körperzusammensetzung
Muskel- und Fettmasse sowie deren Verteilung — relevant für Stoffwechsel und Belastbarkeit.

Ebene 2 · Mögliche Ergänzungen

CGM-Stoffwechselprofil
Kontinuierliche Glukosemessung — nur bei konkreter Stoffwechselfrage.
HRV & autonome Regulation
Ergänzende Einordnung von Erholung und Regulation — Teil des Gesamtbilds, kein Stress-Score.
Erweiterte Laborparameter
Zusätzliche Blut- und Urinwerte, wenn eine konkrete Frage sie erfordert.
Kraft- & Funktionstests
Griffkraft oder Balance bei passender Fragestellung.
Wenn etwas auffällt
Wir koordinieren alle weiteren Schritte — z. B. Koronar-CT, Kardio-MRT oder Schlafapnoe-Screening.

Aus den Ergebnissen werden wenige Prioritäten — nicht eine lange Werteliste.

Von vielen Werten zu drei Prioritäten.

Sie machen schon viel. Nur nicht unbedingt das, was bei Ihnen zählt — der Aufwand liegt nicht im Messen, sondern im Gewichten.

1

Risikofaktoren

Lipide, Blutdruck, Familiengeschichte, Lebensstil: Was treibt mögliche Veränderungen an?

2

Was bereits sichtbar ist

Der Gefäßultraschall zeigt, ob an der Gefäßwand schon Veränderungen bestehen — das verschiebt jede Priorität.

3

Ihre kardiopulmonale Fitness

Belastbarkeit und Körperzusammensetzung zeigen, wo sich Einsatz am meisten lohnt.

★

Drei Prioritäten

Die wenigen Schritte, die den Unterschied machen — mit sinnvollem Kontrollzeitpunkt.

Ihr Ergebnis: das herz:profil.

Von vielen Einzelwerten zu einer Entscheidung — ein anonymisiertes Fallbeispiel:

Anonymisiertes Fallbeispiel · so steht es im herz:profil

„Wie hoch ist mein Risiko — und was kann ich beeinflussen?"

Befunde

  • Gefäßultraschall: kleine, nicht einengende Plaque in der Halsschlagader.auffällig
  • Labor: LDL-Cholesterin normwertig, aber ApoB und Lp (a) erhöht.erhöht
  • Belastungsblutdruck: grenzwertig erhöht bei normalem Ruhewert.beobachten
  • Spiroergometrie: VO₂max unter dem Altersdurchschnitt.ausbaufähig
  • Körperzusammensetzung: Muskelmasse im Normbereich; Fettmasse mit 24 % erhöht.ausbaufähig

Einordnung

Die Plaque zeigt: Das rechnerische Risiko ist bereits am Gefäß angekommen. Damit rückt die LDL-Senkung von „kann" zu „sollte". Zur Senkung des Belastungsblutdrucks sind Ausdauer- und Krafttraining empfohlen.

Procedere

Ihre nächsten acht bis zwölf Wochen

  1. Medikamentöse LDL-Senkung beginnen — Zielwerte und Präparat im Gespräch festgelegt.
  2. Zwei lockere Ausdauereinheiten, eine intensivere Einheit und zwei Krafttrainingsreize pro Woche.
  3. Anschließende Verlaufskontrolle von Belastungsblutdruck und Leistungsfähigkeit — Labor nach 12 Wochen.

Sicherheitsnetz: Bei neuen Beschwerden jederzeit früher — und bei auffälligem Verlauf koordinieren wir weitere Diagnostik, z. B. ein Koronar-CT.

Sie haben Fragen? Wir haben Antworten.

Ab wann ist kardiologische Vorsorge sinnvoll?

Spätestens ab 40 — früher bei familiärer Vorbelastung oder auffälligen Werten beim Check-up. Lp(a) einmalig zu messen, ist in jedem Alter sinnvoll.

Muss ich nüchtern kommen?

Für das Labor ist nüchtern ideal; Wasser ist erlaubt. Die genauen Hinweise erhalten Sie mit der Terminbestätigung.

Was passiert, wenn etwas auffällt?

Dann erhalten Sie keinen Befund zum Selbst-Googeln, sondern einen Plan: Wir erklären, priorisieren und koordinieren alle weiteren Schritte — etwa Koronar-CT oder Kardio-MRT.

Alle Fragen & Antworten

Welche Frage möchten Sie klären?

Drei Entscheidungen: Anlass, Standort, Termin. Medizinische Leistungen wählen Sie nicht selbst aus — das ist unsere Aufgabe.

1 · Ihr Anlass
2 · Ihr Standort
3 · Ihre Abrechnung
4 · Freie Termine

Terminart wird vorausgewählt — Sie sehen direkt freie Termine für Ihren Anlass.

Notfall: Bei akuten, anhaltenden Brustschmerzen, schwerer Atemnot oder Bewusstlosigkeit wählen Sie sofort den Notruf 112.

Aus dem Ratgeber.

Die Werte hinter dem Risiko — verständlich eingeordnet.

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