Vorsorge & Risiko
„Wie hoch ist mein Risiko — und was kann ich beeinflussen?"
Wir betrachten Familiengeschichte, Blutdruck, Cholesterin, Stoffwechsel, Gefäßstatus und Belastbarkeit im Zusammenhang. Sie erfahren, welche Risiken tatsächlich relevant sind und welche Schritte den größten Nutzen versprechen.
Unsere Fachärzte halten die Zusatzqualifikationen Spezielle kardiovaskuläre Prävention (DGK) und Präventivmediziner (DGPR). Dr. Klügl war lange Jahre Teil der medizinischen Arbeitsgruppe Prävention des Internationalen Olympischen Komitees.
DGPRKardiovaskulärer Präventivmediziner
Für wen die Vorsorge da ist.
Keine Longevity-Show. Medizinische Prävention: Wir messen, was Ihre Entscheidung verändert.
Auffällige Werte beim Check-up
Cholesterin, Blutdruck oder Blutzucker erhöht — was heißt das für Ihr Gefäßrisiko?
Lipidstatus inkl. ApoB, GefäßultraschallHerzerkrankungen in der Familie
Infarkt oder Schlaganfall bei nahen Verwandten, oft in jungen Jahren: Ihr Risiko lässt sich messen, nicht nur vermuten.
Lp (a), Lipidstatus, GefäßultraschallStandortbestimmung
Sie wollen es genau wissen — ab 40, vor einem neuen Lebensabschnitt oder beim Wiedereinstieg in den Sport.
Gesamtprofil aus Herz, Gefäßen und FitnessFrühe Veränderungen sehen. Relevante Risiken gewichten.
Der medizinische Kern ist bei allen gleich. Ergänzende Untersuchungen setzen wir nur ein, wenn sie eine konkrete medizinische oder lebensstilbezogene Frage beantworten.
Ebene 1 · Der medizinische Kern
- Herzfunktion
- Erweiterter Herzultraschall: Struktur, systolische und diastolische Funktion, Klappen, Wanddicke, Aorta.
- Gefäßstatus
- Carotis-Doppler mit Intima-Media-Dicke und Plaquestatus; ABI und Pulswellengeschwindigkeit bei Indikation.
- Blutdruck
- Praxismessung, Belastungsblutdruck, bei Bedarf Langzeitmessung über 24 Stunden.
- Lipid- & Glukosestoffwechsel
- Gezieltes Labor inkl. LDL, ApoB und Lp (a) — die Treiber des Gefäßrisikos.
- Belastbarkeit
- Belastungs-EKG und Spiroergometrie mit VO₂max: Wie effizient arbeiten Herz, Lunge und Kreislauf zusammen?
- Körperzusammensetzung
- Muskel- und Fettmasse sowie deren Verteilung — relevant für Stoffwechsel und Belastbarkeit.
Ebene 2 · Mögliche Ergänzungen
- CGM-Stoffwechselprofil
- Kontinuierliche Glukosemessung — nur bei konkreter Stoffwechselfrage.
- HRV & autonome Regulation
- Ergänzende Einordnung von Erholung und Regulation — Teil des Gesamtbilds, kein Stress-Score.
- Erweiterte Laborparameter
- Zusätzliche Blut- und Urinwerte, wenn eine konkrete Frage sie erfordert.
- Kraft- & Funktionstests
- Griffkraft oder Balance bei passender Fragestellung.
- Wenn etwas auffällt
- Wir koordinieren alle weiteren Schritte — z. B. Koronar-CT, Kardio-MRT oder Schlafapnoe-Screening.
Aus den Ergebnissen werden wenige Prioritäten — nicht eine lange Werteliste.
Von vielen Werten zu drei Prioritäten.
Sie machen schon viel. Nur nicht unbedingt das, was bei Ihnen zählt — der Aufwand liegt nicht im Messen, sondern im Gewichten.
Risikofaktoren
Lipide, Blutdruck, Familiengeschichte, Lebensstil: Was treibt mögliche Veränderungen an?
Was bereits sichtbar ist
Der Gefäßultraschall zeigt, ob an der Gefäßwand schon Veränderungen bestehen — das verschiebt jede Priorität.
Ihre kardiopulmonale Fitness
Belastbarkeit und Körperzusammensetzung zeigen, wo sich Einsatz am meisten lohnt.
Drei Prioritäten
Die wenigen Schritte, die den Unterschied machen — mit sinnvollem Kontrollzeitpunkt.
Ihr Ergebnis: das herz:profil.
Von vielen Einzelwerten zu einer Entscheidung — ein anonymisiertes Fallbeispiel:
Anonymisiertes Fallbeispiel · so steht es im herz:profil
„Wie hoch ist mein Risiko — und was kann ich beeinflussen?"
Befunde
- Gefäßultraschall: kleine, nicht einengende Plaque in der Halsschlagader.auffällig
- Labor: LDL-Cholesterin normwertig, aber ApoB und Lp (a) erhöht.erhöht
- Belastungsblutdruck: grenzwertig erhöht bei normalem Ruhewert.
- Spiroergometrie: VO₂max unter dem Altersdurchschnitt.
- Körperzusammensetzung: Muskelmasse im Normbereich; Fettmasse mit 24 % erhöht.
Einordnung
Die Plaque zeigt: Das rechnerische Risiko ist bereits am Gefäß angekommen. Damit rückt die LDL-Senkung von „kann" zu „sollte". Zur Senkung des Belastungsblutdrucks sind Ausdauer- und Krafttraining empfohlen.
Procedere
Ihre nächsten acht bis zwölf Wochen
- Medikamentöse LDL-Senkung beginnen — Zielwerte und Präparat im Gespräch festgelegt.
- Zwei lockere Ausdauereinheiten, eine intensivere Einheit und zwei Krafttrainingsreize pro Woche.
- Anschließende Verlaufskontrolle von Belastungsblutdruck und Leistungsfähigkeit — Labor nach 12 Wochen.
Sicherheitsnetz: Bei neuen Beschwerden jederzeit früher — und bei auffälligem Verlauf koordinieren wir weitere Diagnostik, z. B. ein Koronar-CT.
Sie haben Fragen? Wir haben Antworten.
Ab wann ist kardiologische Vorsorge sinnvoll?
Spätestens ab 40 — früher bei familiärer Vorbelastung oder auffälligen Werten beim Check-up. Lp(a) einmalig zu messen, ist in jedem Alter sinnvoll.
Muss ich nüchtern kommen?
Für das Labor ist nüchtern ideal; Wasser ist erlaubt. Die genauen Hinweise erhalten Sie mit der Terminbestätigung.
Was passiert, wenn etwas auffällt?
Dann erhalten Sie keinen Befund zum Selbst-Googeln, sondern einen Plan: Wir erklären, priorisieren und koordinieren alle weiteren Schritte — etwa Koronar-CT oder Kardio-MRT.


